Supermoto of Nations - die Schweiz ist dabei

Supermoto of Nations - die Schweiz ist dabei

Das Supermoto of Nations musste im 2020 aus bekannten Gründen aussetzen. Umso schöner, dass das Nationen-Rennen in diesem Jahr durchgeführt werden kann. Es findet vom 18. - 19. September 2021 in Carole (Frankreich) statt. Eine tolle Neuigkeit - aber es kommt noch viel besser....

Die Schweiz wird mit zwei Team vertreten sein und an diesem wichtigen Rennen mit den Farben unserer Nation alles geben. Mit folgenden Fahrern wird die Schweiz vertreten sein:

 

Supermoto of Nations Team:
Bärtschi Yannick
Tschupp Raoul
Züger Stephan
 
Supermoto of Nations Junior Team:
Krasniqi Mitja
Romanens Mathieu
Sommerau Andri

Team Chef:
Claude Clément

 

Swiss Motocross Network wollte von den Fahrern wissen, was die Nomination für sie bedeutet, wie sie sich auf das wichtige Rennen in Carole vorbereiten und welche Ziele sie in Frankreich verfolgen.

 

Bärtschi Yannick:
Für mich ist es eine grosse Ehre, mein eigenes Land vertreten zu dürfen und gegen die besten Fahrer der Welt anzutreten. Es freut mich sehr, dass ich am Supermoto of Nations mit 2 wirklich starken Fahrern sein darf. 
In Carole fuhr ich bereits zweimal an einer Nationen-WM. Dies war jeweils im Junioren Team. Die Piste kenne ich aus diesem Grund gut und ich weiss ungefähr, welches Setup ich da benötigen werde, damit es für mich stimmt. Bei einem Rennen auf diesem Niveau, muss die Fitness auf dem höchsten Level sein, damit ich über das ganze Rennen meinen Speed fahren kann. Wenn alles passt, werden wir ein ziemlich gutes Resultat erreichen können.

Tschupp Raoul:
Was mir die Nomination bedeutet? Ich finde es voll geil :). In den vergangenen Jahren, als die Schweiz jeweils am Supermoto of Nations war, fuhr ich die Europa-Meisterschaft und nur wenige Rennen in der Schweiz. Deshalb war ich in der Schweizer-Meisterschaft nicht weit vorne und wurde nicht nominiert. Auch Verletzungen verhinderten eine Teilnahme. Nun klappt es - ich freue mich riesig. Meiner Meinung nach, muss sich die Schweiz überhaupt nicht verstecken. Wir haben in der Schweiz ein sehr hohes Niveau. Es bedeutet mir sehr viel, dass wir in diesem Jahr mit einem sehr starken Team antreten dürfen. 
Ich hoffe, dass alles gut klappt und wir das nötige Rennglück haben. Frankreich zu schlagen wird sehr schwierig, ein Podestplatz könnte möglich sein, wenn alles aufgeht. Ich werde bestimmt alles geben. Es wird bestimmt ein ganz tolles Wochenende. Die Strecke ist wunderschön, riesengross mit drei Offroad-Passagen. Technisch ist die Strecke sehr anspruchsvoll und schnell, was mir entgegenkommt. Ein richtig geiler Track. Für die Schweiz wäre es sogar von Vorteil, wenn es regnen würde. Aber wir nehmen es so, wie es kommt. 

Züger Stephan:
Vor 15 Jahren durfte ich zum ersten Mal am Supermoto of Nations teilnehmen. Damals mit Philippe Dupasquier und Marcel Götz. Vor 8 Jahren zum zweiten Mal mit Philippe Dupasquier und Daniel Müller. Nun mit 40 Jahren bekommen ich die Chance, zum dritten Mal an diesem Rennen zu starten. Für mich natürlich eine grosse Ehre, in diesem Alter nochmals dabei sein zu dürfen. Die Vorbereitungen sind in vollem Gange, der Motor wurde für das Rennen nochmals komplett revidiert. Wir haben ein richtig tolles Team, meiner Meinung haben wir die Chance, vorne mitzufahren. 
Bis zum Rennwochenende werde ich sicher nochmals nach Italien fahren und dort Supermoto und Motocross fahren. Zusätzlich werde ich mich körperlich fit halten. Mein grosses Ziel und persönlicher Traum ist es, aufs Podest zu fahren. Mit dem nötigen Rennglück wäre dies sogar machbar. Ich freue mich.


Krasniqi Mitja:
Für mich ist es schön, dass ich für das Junioren Team als schnellster Junior für die Schweiz nominiert wurde. Dies bereits nach meinem 1. Jahr bei der Kategorie Challenger. Für die Schweiz anzutreten ist für mich eine grosse Ehre. Schön finde ich es, dass sie auf mich zählen und mir gute Resultate zutrauen. 
Im Bereich der Kondition werde ich viel trainieren. Im Gegensatz zur Schweizermeisterschaft, dauert ein Lauf dort 25 Minuten, nicht wie in der Schweiz 10 Minuten. Dies spielt mir aber in die Karten. Ich werde auch viel Motocross- und Supermoto-Trainings absolvieren, damit ich für die Strasse und den Offroad-Bereich bereits bin. Mein Ziel ist es, alles zu geben und das für mich bestmögliche Resultat herauszufahren. 

Romanens Mathieu:
Es war schon immer mein Traum, gegen die besten der Welt anzutreten. Ich freue mich sehr auf die unglaubliche Erfahrung, die nicht viele Menschen machen können. Die Nomination für den SMoN bedeutet für mich die "Belohnung" für all die Stunden, die ich auf dem Supermoto verbracht habe, um immer schneller zu werden, immer bessere Zeiten zu fahren und vor allem für das körperliche Training, welches dahinter steckt.
Die Tatsache, dass ich Teil des Schweizer Juniorenteams sein werde, ist für mich immer noch komisch, weil ich es immer noch nicht glauben kann.
Ich habe hart trainiert, seit ich gehört habe, dass ich ausgewählt wurde. Ich habe bereits 12 Stunden auf meinem neuen Motorrad verbracht. Ich musste von der 250sxf auf die 450smr umsteigen, was mich aber nicht sonderlich störte und ich habe mich schnell an das neue Motorrad gewöhnt. Meine Ziele für die Supermoto of Nations sind schnell zu fahren, alles zu geben und vor allem eine Menge Spaß zu haben!


Sommerau Andri:
Für mich ist es eine riesen Chance und es macht mich stolz, dass ich beim Supermoto of Nation fahren darf. Ich fahre noch nicht lange Supermoto, auch deshalb ist es für mich ein grosses Erlebnis. Ich freue mich sehr, dass ich mein Können zeigen darf. Ich bin stolz ein Teil des Juniorenteams zu sein und somit die Schweiz zu vertreten. Ich denke auch ein bisschen Erfurcht begleitet mich, jedoch schaffen wir das als Team und mich treibt es noch mehr an.
Ich bin in der Lehre als Forstwart, somit habe ich viel Bewegung und arbeite streng. Nebenbei mache ich meine Fitnessübungen. Mit der Rennsaison und den Trainings konnte ich mich ebenfalls vorbereiten. Diszipliniert und ehrgeizig zu fahren aber mit dem nötigen Respekt hilft mir.
Mein oberstes Ziel ist es, gesund nach Hause zu kommen und die Rennen ohne Stürze zu meistern. Natürlich aber auch zu gewinnen. Ich werde alles geben. Auch möchte ich Spass haben und das Erlebnis geniessen.

 

Die Schweiz ist bereits jetzt stolz auf euch und wir freuen uns auf das bevorstehende Supermoto of Nations. Wir wünschen euch viel Erfolg.

 

 

Traduction en français:

 

Le Supermoto des Nations a dû être annulé en 2020 pour des raisons bien connues. Tant mieux si la course des Nations peut avoir lieu cette année. Elle se déroulera du 18 au 19 septembre 2021 à Carole (France). Excellente nouvelle - mais il y a mieux encore....

La Suisse sera représentée par deux équipes et donnera tout lors de cette importante course aux couleurs de notre nation. La Suisse sera représentée par les coureurs suivants:

Supermoto of Nations Team:
Bärtschi Yannick
Tschupp Raoul
Züger Stephan
 
Supermoto of Nations Junior Team:
Krasniqi Mitja
Romanens Mathieu
Sommerau Andri

Team Chef:
Claude Clément

 

Swiss Motocross Network a voulu savoir de la part des pilotes ce que cette nomination signifie pour eux, comment ils se préparent pour cette importante course à Carole et quels sont leurs objectifs en France:

 

Bärtschi Yannick:Pour moi, c'est un grand honneur de pouvoir représenter mon pays et de me mesurer aux meilleurs cavaliers du monde. Je suis très heureux de participer au Supermoto des Nations avec deux pilotes vraiment forts.
A Carole, j'ai déjà participé deux fois à un championnat des nations. Les deux fois, c'était dans l'équipe junior. C'est pour cette raison que je connais bien le circuit et que je sais à peu près de quels réglages j'aurai besoin pour que ça marche pour moi. Dans une course de ce niveau, la condition physique doit être au plus haut niveau pour que je puisse utiliser ma vitesse pendant toute la course. Si tout concorde, nous pourrons obtenir un bon résultat.

Tschupp Raoul:
Que signifie la nomination pour moi? Je pense que c'est vraiment cool :). Ces dernières années, lorsque la Suisse était au Supermoto des Nations, j'ai participé au championnat européen et à quelques courses seulement en Suisse. C'est pourquoi je n'étais pas très avancé dans le championnat suisse et je n'ai pas été nommé. Des blessures m'ont également empêché de participer. Maintenant que ça marche, je suis vraiment heureux. À mon avis, la Suisse n'a pas à se cacher du tout. Nous avons un niveau très élevé en Suisse. Cela signifie beaucoup pour moi que nous pouvons rivaliser avec une équipe très forte cette année.
J'espère que tout se passera bien et que nous aurons la chance nécessaire à la course. Battre la France sera très difficile, un podium pourrait être possible si tout se passe bien. Je vais certainement tout donner. Ça va être un super week-end. La piste est magnifique, immense, avec trois sections tout-terrain. Techniquement, la piste est très exigeante et rapide, ce qui me convient. Un titre vraiment cool. Pour la Suisse, ce serait même un avantage s'il pleuvait. Mais nous prendrons les choses comme elles viennent.

Züger Stephan:
Il y a 15 ans, j'ai été autorisé à participer au Supermoto des Nations pour la première fois. A l'époque avec Philippe Dupasquier et Marcel Götz. Il y a 8 ans pour la deuxième fois avec Philippe Dupasquier et Daniel Müller. Aujourd'hui, à l'âge de 40 ans, j'ai la chance de participer à cette course pour la troisième fois. Pour moi, bien sûr, c'est un grand honneur de pouvoir participer à nouveau à cet âge. Les préparatifs battent leur plein, le moteur a été entièrement révisé pour la course. Nous avons une très bonne équipe, et je pense que nous avons la possibilité de figurer parmi les premiers.
D'ici le week-end de course, je vais certainement retourner en Italie et y faire du Supermoto et du Motocross. En outre, je me maintiendrai en bonne forme physique. Mon grand objectif et mon rêve personnel est de terminer sur le podium. Avec la chance nécessaire à la course, ce serait même faisable. Je l'attends avec impatience.

Krasniqi Mitja:
C'est génial pour moi d'être nommé dans l'équipe junior en tant que junior le plus rapide de Suisse. Et ce, déjà après ma première année dans la catégorie Challenger. C'est un grand honneur pour moi de concourir pour la Suisse. J'aime le fait qu'ils comptent sur moi et me font confiance pour obtenir de bons résultats.
Je m'entraînerai beaucoup dans le domaine du fitness. Contrairement aux championnats suisses, une course à pied y dure 25 minutes, et non 10 minutes comme en Suisse. Mais cela joue dans mes cartes. Je vais également faire beaucoup d'entraînements de motocross et de supermoto afin d'être déjà prêt pour la route et le tout-terrain. Mon objectif est de me donner à fond et d'obtenir le meilleur résultat possible.

Romanens Mathieu:
Ça a toujours été mon rêve de courir contre des champions du monde et j’ai vraiment hâte de vivre cette expérience Incroyable que pas beaucoup de personnes ont la chance de vivre.
Cette sélection pour le SMoN signifie pour moi la « récompense » de toutes ces heures passées sur la moto a toujours vouloir aller de plus en plus vite ,toujours avoir des meilleurs temps et surtout tous les entraînements physiques qu’il y a derrière tout ça .
Me dire que je vais faire partie de l’équipe suisse junior me fais encore bizarre car j’y arrive toujours pas à y croire.
Je me suis beaucoup entraîné des le moment où j’ai su que j’étais sélectionné et j’ai déjà 12 heures sur ma nouvelle moto. J’ai du faire rapidement la transition entre la 250sxf et la 450smr se qui ne m’a pas trop déranger et je me suis rapidement adapté à cette moto. Mes objectifs pour le supermoto des nations sont de rouler vite, donner tout se que j’ai et surtout prendre beaucoup de plaisir!

Sommerau Andri:
Pour moi, c'est une énorme opportunité et je suis fier de pouvoir rouler dans le Supermoto de la nation. Je n'ai pas roulé en Supermoto depuis longtemps, donc c'est une grande expérience pour moi. Je suis très heureux de pouvoir montrer mes compétences. Je suis fier de faire partie de l'équipe junior et de représenter la Suisse. Je pense qu'un peu de peur m'accompagne, mais nous pouvons le faire en équipe et cela me motive encore plus.
Je suis apprenti garde forestier, donc je fais beaucoup d'exercice et je travaille dur. Je fais mes exercices de fitness sur le côté. Avec la saison de course et les séances d'entraînement, je pouvais aussi me préparer. Rouler de manière disciplinée et ambitieuse mais avec le respect nécessaire m'aide.
Mon objectif ultime est de rentrer à la maison en bonne santé et de maîtriser les courses sans m'écraser. Mais bien sûr, je veux aussi gagner. Je donnerai tout. Je veux aussi m'amuser et profiter de l'expérience.

 


La Suisse est déjà fière de vous et nous attendons avec impatience le prochain Supermoto des Nations. Nous vous souhaitons beaucoup de succès.

 

 

 


 


Hinterlasse einen Kommentar

Bitte beachte, dass Kommentare vor der Veröffentlichung freigegeben werden müssen